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ISSN 2225-4803

Damaru, die Trommel

Das Wort Ḍamaru weist auf die gegensätzlichen Bedeutungen von Laut und Stille. Im Sanskrit bezeichnet es eine sanduhrförmige Handtrommel mit zwei Trommelfellen aus Leder. Sie wird durch Drehen des Handgelenks mittels kleiner Steine am Ende von Schnüren geschlagen, die am Korpus der Trommel befestigt sind.

Das japanische Wort Damaru bedeutet hingegen Schweigen. So vereint die dreisilbige Klangfolge Da-ma-ru in sich die Widersprüche Geräusch und Geräuschlosigkeit, was sie zum Symbol für den Zusammenfall der Gegensätze (coincidentia oppositorum) werden lässt: „Gestalt ist Leere, Leere ist Gestalt.“ (Prajñāpāramitāhṛdayasūtra).

Damaru, das Schriftzeichen

Die Zeitschrift Ḍamaru wurde 1982 von Volker Zotz gegründet und erschien bis 1988 in Wien, von 1989 bis 1998 in Kyōto (Japan) und ab 1999 in Luxemburg. Träger waren nach dem Arya Maitreya Mandala das Projekt Komyoji – Eurasischer Humanismus und Interkulturelle Spiritualität.

Seit 2021 erscheint Damaru als Hauszeitschrift der Edition Habermann.

Die Online-Ausgabe finden Sie hier.