Luise Rinser

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Luise Rinser

Luise Rinser (1911-2002) gehört bis heute zu den auflagenstärksten und vielfach ausgezeichneten deutschen Autorinnen. Weithin bekannt wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem Gefängnistagebuch (1946) und der Erzählung Jan Lobel aus Warschau (1948). Lang ist die Liste ihrer erfolgreichen Romane, die im Lauf der Jahrzehnte folgten, darunter Mitte des Lebens (1959) und Abenteuer der Tugend (1957), Der schwarze Esel (1974), Mirjam (1983), Silberschuld (1987) sowie Abaelards Liebe (1991). Auch ihre Tagebuchaufzeichnungen, die über die Schilderung persönlicherEntwicklungen hinaus das politische und gesellschaftliche Geschehen begleiteten, fanden weite Beachtung. Ihre Autobiographie erschien in den beiden Teilen Den Wolf umarmen (1981) und Saturn auf der Sonne (1994). 1984 wurde Rinser von der Partei der Grünen zur Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen.

In der Edition Habermann erschienen im Kontext ihrer Begegnung mit dem Buddhismus wenig bekannte Texte und bislang unveröffentlichte Briefe von Luise Rinser in dem Band Luise Rinser und Lama Anagarika Govinda, den Benedikt Maria Trappen zusammenstellte. In seiner einleitenden Studie zu diesem Buch „Sie wissen doch als selber“ geht Trappen auch auf bislang unbekannte Zusammenhänge im Leben und Werk der Autorin ein.

Über Luise Rinser:

Judita Habermann: Luise Rinsers Beuteschema